Behandlungen

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Bronchoskopie
Die Spiegelung der Atemwege mit in der Regel flexiblen ("weichen") optischen Systemen wird als Bronchoskopie bezeichnet. Der gelegentlich verwandte Begriff "Lungenspiegelung" ist irreführend, weil nur die größeren Atemwege einsehbar sind, die kleinsten Atemwege und die Lungenbläschen (Alveolen) bleiben der Sicht des Auges verborgen. Die Bronchoskopie ist eine der wichtigsten Untersuchungen zur Erkennung von Krankheiten der Atmungsorgane.
Heimbeatmung
Die Beatmung zu Hause kommt bei Kranken zum Einsatz, die an einer chronischen Unterbelüftung der Lunge (Hypoventilation) leiden. Das heißt: Die eigene Atmung ist durch eine vorübergehende oder definitive Störung der Lunge, der Atemmuskulatur oder des Nervensystems so stark behindert, dass die Atmung nur durch eine Unterstützung mit einem Beatmungsgerät sichergestellt werden kann. Hier finden Sie weitere Informationen zur Heimbeatmung.
Inhalationstherapie
Als Inhalationstherapie wird die therapeutische Einatmung von Medikamenten bezeichnet. Der große Vorteil einer Behandlung der Atemweg besteht darin, dass diese im Gegensatz zu anderen Organen von außen über eine Inhalation direkt zugänglich sind. Bei der Inhalationstherapie atmet der Patient das Medikament als Pulver oder in feinsten Tröpfchen in Form eines Nebels ein, das dann in der Luftröhre oder den Bronchien seine heilende Wirkung entfalten kann.
Lungentransplantation
Wenn alle Behandlungsmöglichkeiten von Lungenerkrankungen ausgeschöpft sind und es keine Alternativen mehr gibt, kann die Lungentransplantation eine Chance für Patienten sein. Je nach Erkrankung ist eine Einzellungen- (einseitig), Doppellungen- (beidseitig) oder eine Herz-Lungen-Transplantation notwendig.
Sauerstofflangzeittherapie
Sauerstofflangzeitgabe bei Erkrankungen, die eine Sauerstoffmangelversorgung des Körpers verursachen, verbessert die Lebensqualität und führt zu einer Lebensverlängerung bei diesen schwerkranken Patienten. Unter Sauerstofflangzeittherapie versteht man die dauerhafte Gabe von zusätzlichem Sauerstoffgas über mindestens 16 Stunden täglich. Die gegebene Sauerstoffmenge richtet sich nach dem Sauerstoffbedarf des einzelnen Patienten und wird individuell bestimmt.

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Deutsche Lungenstiftung e.V.
Reuterdamm 77
30853 Langenhagen

Tel.:  0511 / 215 51 10
Fax:  0511 / 215 51 13

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