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Aktuelles von der Lungenstiftung

Für eine gesunde Zukunft ohne Tabak, E-Zigaretten und andere inhalierbare Produkte

Foto: Created with ChatGPT

Dr. Claudia Bauer-Kemény, Heidelberg, und Dr. Barbara Weckler, Marburg

Rauchen schadet der Lunge! Das gilt für Zigaretten, E‑Zigaretten, Vapes, Tabakerhitzer und andere aromatisierte Nikotinprodukte. Die Deutsche Lungenstiftung möchte Sie bestärken, entsprechend den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf all diese Produkte zu verzichten. Das schützt nicht nur Ihre Atemwege und Ihr Herz‑Kreislauf-System, sondern Ihre gesamte Gesundheit.​

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Hinweis zur Teilnahme am Philip Morris Award für gesellschaftliches Engagement

Das Engagement von Bürger:innen und Initiativen für gesellschaftliche Belange verdient höchste Anerkennung. Die Preisvergabe durch den Tabakkonzern Philip Morris ist jedoch kritisch zu betrachten. Philip Morris erzielt Gewinne mit gesundheitsschädlichen Tabak- und Nikotinprodukten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät von jeder Form der Zusammenarbeit mit Tabakindustrieunternehmen ab – insbesondere, wenn diese in Form von Preisen oder öffentlichen Auszeichnungen erfolgt.

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Mikrobiom bei Frühgeborenen: PD Dr. Mats Ingmar Fortmann erhält Johannes-Wenner-Forschungspreis

Für seine zukunftsweisende Forschung zur Rolle des Mikrobioms, die Gesamtheit aller Mikroorganismen im und auf dem menschlichen Körper, erhält PD Dr. Mats Ingmar Fortmann vom Universitätsklinikum Lübeck den Johannes-Wenner-Forschungspreis 2026 der Deutschen Lungenstiftung (DLS) und der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP). Vor dem Hintergrund, dass etwa die Hälfte der extrem frühgeborenen Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1.000 Gramm chronische Lungenerkrankungen entwickelt, untersuchte der Kinderarzt mit seinem Team frühe Einflussfaktoren und Biomarker, um betroffene Kinder möglichst früh unterstützen zu können. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wurde am Freitagnachmittag im Rahmen der GPP-Jahrestagung in Berlin verliehen.

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Medienpreis der Deutschen Lungenstiftung: Ausgezeichnete Beiträge vom SRF, BR und der SZ

Die Deutsche Lungenstiftung (DLS) hat im Rahmen des aktuell stattfindenden Pneumologie-Kongresses in München den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten „Medienpreis der Lungenstiftung“ verliehen. Den ersten Preis über 3.000 Euro erhielt SRF-Redakteur Nicolas Fäs vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) für „Rauchstopp“, einen Selbstversuch im Video-Format. Der zweite Preis über 2.000 Euro ging an die freie Journalistin Tanja von Ungern-Sternberg aus München für ihre Dokumentation im Bayerischen Rundfunk (BR) „Lebenslinien: Statistisch bin ich unsterblich“ über einen Mukoviszidose-Erkrankten. Einen Sonderpreis über 1.000 Euro gewann Dr. Vivian Pasquet aus Hamburg für ihren Beitrag „Langer Atem“ über das Leben eines Menschen in einer Beatmungsmaschine, erschienen in der Süddeutschen Zeitung (SZ).

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Deutscher Dissertationspreis Pneumologie für Dr. Hilal Ersöz: Forschung zu geschlechtsspezifischen Unterschieden beim Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ausgezeichnet

Beste klinische Forschungsarbeit: Dr. med. Hilal Ersöz, Assistenzärztin in der Thoraxklinik des Uniklinikums Heidelberg, erhält den Deutschen Dissertationspreis Pneumologie 2026 der Deutschen Lungenstiftung (DLS). Die Preisträgerin untersuchte geschlechtsspezifische Unterschiede bei der seltenen Stoffwechselerkrankung Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM) und hat wertvolle neue Erkenntnisse gewonnen. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wurde heute beim Pneumologie-Kongress in München feierlich überreicht.
Jurymitglied Prof. Kathrin Kahnert lobte die Leistung der ausgezeichneten Arbeit: „Die Dissertation von Dr. Hilal Ersöz zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Analyse großer Registerdaten liegt. Besonders der Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede liefert wichtige Hinweise für zukünftige Forschung und für eine stärker individualisierte pneumologische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen wie AATM.“

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Experimentelle Forschung: Dr. Niklas Hörsting erhält Deutschen Dissertationspreis Pneumologie für neue Einsichten zur Genetik der Atemwegserkrankung PCD

Für seine wegweisende Arbeit zur seltenen Atemwegserkrankung Primäre Ciliäre Dyskinesie (PCD) erhält Dr. med. Niklas Hörsting (Foto) den Dissertationspreis für experimentelle Forschung der Deutschen Lungenstiftung (DLS). „Dem Preisträger gelang es, durch genetische Analysen in Kombination mit funktionellen Experimenten neue mit der PCD assoziierte Gene zu identifizieren. Damit schafft er auch eine wichtige Grundlage für eine Verbesserung der Diagnostik“, würdigt Jurymitglied Prof. Kathrin Kahnert bei der heutigen Preisverleihung im Rahmen des Pneumologie-Kongresses in München. Entstanden ist die Promotionsarbeit im Labor für Zilienforschung des Universitätsklinikums Münster unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Heymut Omran.

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Zum morgigen Weltkrebstag: „Lassen Sie sich auf Lungenkrebs screenen!“

Lungenkrebs bleibt die häufigste krebsbedingte Todesursache in Deutschland, doch Fortschritte in Prävention, Früherkennung, Forschung und Behandlung geben Hoffnung. „Wir müssen das Bewusstsein für Lungenkrebs weiter schärfen, nur so können wir langfristig mehr Leben retten“, sagt Professor Claus Franz Vogelmeier (Foto), Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung (DLS) anlässlich des bevorstehenden Weltkrebstages am 4. Februar. „Lungenkrebs tötet jährlich Tausende, weil er oft zu spät erkannt wird. Es ist unerlässlich, Prävention durch Rauchverzicht zu priorisieren und die Früherkennung ab April 2026 für Risikogruppen zu nutzen“, betont der Lungenarzt. 

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