• Startseite

Aktuelles von der Lungenstiftung

Breites Bündnis für Rauchverbot in Autos bei Anwesenheit von Kindern oder Schwangeren

Ein breites Bündnis von 37 Organisationen, Verbänden und Institutionen fordert ein Rauchverbot in Autos bei Anwesenheit von Kindern oder Schwangeren. Mit dem Verbändeappell „Gesundheitschutz geht vor – Für ein Rauchverbot in Autos bei Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren“ sind Bundesregierung und Bundestag aufgefordert, durch eine Änderung des Bundesnichtraucherschutzgesetzes oder der Straßenverkehrsordnung ein gesetzliches Rauchverbot in geschlossenen Fahrzeugen bei Anwesenheit von Minderjährigen sowie Schwangeren zu normieren. Zur Durchsetzung des Verbotes sollten Verstöße mit einem wirksamen Bußgeld geahndet werden. Gerade in geschlossenen Räumen sind Minderjährige und auch ungeborene Kinder dem Passivrauchen verstärkt ausgesetzt. Kinder und Jugendliche sind dabei besonders betroffen, da sie unter anderem eine höhere Atemfrequenz aufweisen und sich die Lungen bis zum 20. Lebensjahr noch entwickeln. Die Passivrauchbelastung für Minderjährige ist in Fahrzeugkabinen besonders hoch: Bereits das Rauchen einer einzigen Zigarette verursacht innerhalb weniger Minuten eine Konzentration von Tabakrauch, die um ein Vielfaches höher ist als in einer stark verrauchten Gaststätte. Rund eine Million Kinder und Jugendliche in Deutschland sind Schätzungen zufolge Tabakrauch im Auto ausgesetzt. Eine Expertise des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages von Oktober 2015 kommt zu dem Ergebnis, dass ein Rauchverbot in Fahrzeugen mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
Passivrauchen gefährdet massiv die Gesundheit. In Tabakrauch sind rund 250 giftige und rund 90 krebserregende Substanzen enthalten. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums werden bei Kindern eine ganze Reihe von gesundheitlichen Folgen beobachtet. Hierzu gehören beispielsweise die Schädigung der sich entwickelnden Lunge, Atemwegsbeschwerden und Atemwegserkrankungen sowie eine beeinträchtigte Lungenfunktion. (Passiv-)Rauchen in der Schwangerschaft führt zudem häufiger zu Komplikationen wie Fehl-, Früh- und Totgeburten, einer Gewichtsverringerung und Verkleinerung des Körpers und Kopfes der Neugeborenen und ist ein Risikofaktor für plötzlichen Kindstod bei Säuglingen. Möglicherweise besteht auch ein Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern sowie Übergewicht im Erwachsenenalter.
Den Verbändeappell „Gesundheitsschutz geht vor – Für ein Rauchverbot in Autos bei Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren“ mit allen unterzeichnenden Verbänden, Organisationen und Institutionen finden Sie hier: 

Foto: Wesentliche Schwerpunkte der Arbeit der Deutschen Lungenstiftung sind die Prävention des Inhalationsrauchens im Kindes- und Jugendalter mit umfangreichen Schulprojekten und eigener Jugend-Webseite (www.warum-rauchen.de). Das Bild „Wir fahren rauchfrei“ ist ein Ergebnis des Schüler-Kreativwettbewerbs 2018 der Deutschen Lungenstiftung und kann in der Geschäftsstelle der Deutschen Lungenstiftung als Aufkleber bezogen werden.

 

Medienpreis der Lungenstiftung 2020/2021 verliehen

Im Rahmen des 62. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. in Leipzig wurde am 27. Mai 2022 erstmalig der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte „Medienpreis der Lungenstiftung 2020/2021“ verliehen. Der Preis löst den dankenswerterweise von den Gebrüdern Roloff über viele Jahre ausgeschriebenen Wilhelm und Ingeborg Roloff-Preis ab. Aufgrund der erfreulich vielen Einsendungen hat sich die Jury in diesem Jahr entschieden, neben den Preisen für die zwei besten Einsendungen auch noch einen weiteren mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis zu verleihen. Ein besonderer Dank gilt der Journalistin Frau Annemarie Stoltenberg, die die Deutsche Lungenstiftung nicht nur als Jury-Mitglied, sondern auch als Laudatorin während der Preisverleihung in Leipzig persönlich unterstützt hat. Die diesjährigen Preisträger*innen sind:

1. Preis:

Mareike Müller und Carl Gierstorfer für Ihre 4-teilige ARD-Dokuserie: „Charité Intensiv - Station 43“

2. Preis:

Sophia Bogner und Paul Hertzberg für ihren Beitrag „Kampf gegen Tuberkulose in Äthiopien - Ratten als Retter“

Sonderpreis:

Anna Westkämper und Paul Gross für ihren Printbeitrag „Wir sehen viel Leid, das vermeidbar wäre“ und den Podcast „Schreckliche Momente : Zwei Wochen auf der Covid-Intensivstation der Kölner Uniklinik“

 

Foto: M. Auerbach

Dissertationspreis Pneumologie 2022 verliehen

Im Rahmen des 62. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. in Leipzig wurde am 27. Mai 2022 mit Dank der freundlichen Unterstützung der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG der mit insgesamt 6.000 Euro dotierte Dissertationspreis Pneumologie 2022 der Deutschen Lungenstiftung e. V. verliehen. Aufgrund der erfreulich vielen Einsendungen hat sich die Jury in diesem Jahr für jeweils zwei Preisträger*innen der besten experimentellen und der besten klinischen Arbeiten entschieden. Die diesjährigen Preisträger*innen sind:

Beste experimentelle Arbeiten:

Frau Gizem Günes Günsel, Ph. D., aus München für ihre Arbeit: „Role of PRMT7 in the recruitment of monocyte-derived macrophages into lung tissue and COPD pathogenesis“
und
Herr Dr. med Jannik Ruwisch aus Hannover für seine Arbeit: „Lung mechanics and beyond - cholesterol related pulmonary remodelling in aging SP-C deficient mice“

Beste klinische Arbeiten:

Frau Dr. phil. Christina Kellerer aus Mainburg für ihre Arbeit: „Diagnostic value of capnovolumetry in obstructive airway diseases“
und
Frau Dr. med. Steffi Lenz aus Mannheim für ihre Arbeit: „Impulsoszillometrie und Inertgas-Auswaschverfahren - Anwendbarkeit und klinische Anwendungsmöglichkeiten bei Asthma bronchiale“

In unserer kommenden Mitgliederzeitschrift veröffentlichen wir eine Zusammenfassung der jeweiligen Arbeiten der diesjährigen Preisträger*innen.

 

Foto: M. Auerbach

Benefiz-Lauf zugunsten der Deutschen Lungenstiftung e. V. in Bad Gögging: rundum ein voller Erfolg!

Bei strahlendem Sonnenschein startete am Samstag, den 21. Mai 2022, im bayerischen Kurort Bad Gögging der Benefiz-Lauf zugunsten der Deutschen Lungenstiftung e. V. (DLS) anlässlich der 9. Bad Gögginger Aktionstage Gesundheit zum Thema rund um die Lunge. 214 Läufer und Walker sind bei sommerlichen Temperaturen für den guten Zweck an den Start gegangen. Sehr viele Besucher konnten sich an verschiedenen Ständen informieren, auch am Stand der Deutschen Lungenstiftung. Der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Pfeifer (Kuratoriumsmitglied der DLS) mit dem Titel "Post-Covid" fand ebenfalls großen Anklang bei den Besuchern. Gemeinsam mit Frau Tjaden von der DLS-Geschäftsstelle konnte Herr Prof. Dr. Pfeifer erfreulicherweise einen Spendenscheck für die DLS in Höhe von insgesamt € 1.700,00 entgegennehmen. Die Deutsche Lungenstiftung ist für diese Spende sehr dankbar, die ihr das weitere Engagement für Patienten mit Lungenerkrankungen möglich macht. Weitere Infos finden Sie hier:

Empfehlungen zum Umgang mit der elektronischen Zigarette (E-Zigarette)

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat aktuell ein Positionspapier zum Thema "Empfehlungen zum Umgang mit der elektronischen Zigarette (E-Zigarette)" herausgegeben, dem sich 14 weitere medizinische Fachgesellschaften und Organisationen angeschlossen haben. Die Publikation der DGP richtet sich an Raucherinnen und Raucher sowie medizinisches Personal gleichermaßen. Zum Positionspapier gelangen Sie hier:

Benefiz-Lauf zugunsten der Deutschen Lungenstiftung e. V. in Bad Gögging

Bereits zum neunten Mal veranstaltet die Tourist-Information Bad Gögging am 21. und 22. Mai 2022 die "Mitmach-Messe" Aktionstage Gesundheit im und um das Kurhaus in Bad Gögging. "Atmen ist Leben!" - zu dem Schwerpunktthema Lungengesundheit sind dieses Jahr Gesundheitschecks, Fachvorträge, Mitmachaktionen und auch ein Benefiz-Lauf zugunsten der Deutschen Lungenstiftung e. V. geplant. Das abwechslungsreiche Aussteller- und Rahmenprogramm garantiert zwei spannende Messetage rund um das Thema Gesundheit. Nähere Informationen finden Sie hier:

Allergien, Heuschnupfen, Asthma - Was tun gegen die Schnieferei?

Hatschi! - Bei vielen geht die lästige Schnieferei wieder los. Doch wie finden wir heraus, auf was unser Körper gerade reagiert? Was können wir gegen die Allergie dann tun? Und wie sorgen wir vor, damit aus dem Heuschnupfen nicht noch Asthma wird? Darüber sprechen Anne Schneider und Doc Esser, Oberarzt am Klinikum Remscheid, in dieser Folge des WDR 2 Gesundheitspodcasts "Frag dich fit". Sie sprechen darüber, wie wir mit Allergien leben können und wann wir unbedingt zum Arzt müssen. Nähere Informationen finden Sie hier:

Mitglied werden

Hier erfahren Sie alles über eine Mitgliedschaft und können den Mitgliedsantrag gleich online ausfüllen!

Kontakt

Deutsche Lungenstiftung e.V.
Reuterdamm 77
30853 Langenhagen

Tel.:  0511 / 215 51 10
Fax:  0511 / 215 51 13

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Downloads

Laden Sie Informationsblätter zu Krankheiten der Atemwege und Lunge sowie den häufigsten Beschwerden kostenlos herunter.

Commerzbank AG

IBAN: DE21 2508 0020 0111 0111 00
BIC:  DRESDEFF250

Mehr Informationen