Presse
Die Deutsche Lungenstiftung legt großen Wert darauf, dass fachliche Sachverhalte und wissenschaftliche Daten in den Medien korrekt dargestellt werden. Gerne unterstützen wir Journalistinnen und Journalisten sowie Recherchegruppen bei der Suche nach kompetenten Gesprächspartnern zu den verschiedensten Themengebieten der Pneumologie.
Die Deutsche Lungenstiftung beteiligt sich an einer gemeinsamen Pressearbeit zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin sowie der Deutschen Atemwegsliga.
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Nina Meckel
Pressesprecherin
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Gesunde Lunge: Schülerinnen und Schüler von der Deutschen Lungenstiftung ausgezeichnet
Zeichnungen, Malereien, Filmbeiträge bis hin zu Workshop-Angeboten: Mehr als 50 Beiträge von Schülerinnen und Schülern ganz unterschiedlicher Schulformen wurden in diesem Jahr für den Kreativwettbewerb der Deutschen Lungenstiftung (DLS) eingereicht. Die Arbeiten kommen aus ganz Deutschland und stehen unter dem Motto „Atme ein, atme aus – Lungengesundheit ein Leben lang!“. Die Gewinner wurden jetzt beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in München geehrt. „Es ist sehr beeindruckend, mit welcher großen Kreativität und gleichzeitig Ernsthaftigkeit sich die jungen Menschen mit dem Thema Lungengesundheit auseinandersetzen. Auch die diesjährigen Gewinner-Projekte strotzen wieder vor großer Vielfalt – das freut uns sehr!“, sagte Jury- und DLS-Vorstandsmitglied Dr. Barbara Weckler.
Mikrobiom bei Frühgeborenen: PD Dr. Mats Ingmar Fortmann erhält Johannes-Wenner-Forschungspreis
Für seine zukunftsweisende Forschung zur Rolle des Mikrobioms, die Gesamtheit aller Mikroorganismen im und auf dem menschlichen Körper, erhält PD Dr. Mats Ingmar Fortmann vom Universitätsklinikum Lübeck den Johannes-Wenner-Forschungspreis 2026 der Deutschen Lungenstiftung (DLS) und der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP). Vor dem Hintergrund, dass etwa die Hälfte der extrem frühgeborenen Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1.000 Gramm chronische Lungenerkrankungen entwickelt, untersuchte der Kinderarzt mit seinem Team frühe Einflussfaktoren und Biomarker, um betroffene Kinder möglichst früh unterstützen zu können. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wurde am Freitagnachmittag im Rahmen der GPP-Jahrestagung in Berlin verliehen.
Medienpreis der Deutschen Lungenstiftung: Ausgezeichnete Beiträge vom SRF, BR und der SZ
Die Deutsche Lungenstiftung (DLS) hat im Rahmen des aktuell stattfindenden Pneumologie-Kongresses in München den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten „Medienpreis der Lungenstiftung“ verliehen. Den ersten Preis über 3.000 Euro erhielt SRF-Redakteur Nicolas Fäs vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) für „Rauchstopp“, einen Selbstversuch im Video-Format. Der zweite Preis über 2.000 Euro ging an die freie Journalistin Tanja von Ungern-Sternberg aus München für ihre Dokumentation im Bayerischen Rundfunk (BR) „Lebenslinien: Statistisch bin ich unsterblich“ über einen Mukoviszidose-Erkrankten. Einen Sonderpreis über 1.000 Euro gewann Dr. Vivian Pasquet aus Hamburg für ihren Beitrag „Langer Atem“ über das Leben eines Menschen in einer Beatmungsmaschine, erschienen in der Süddeutschen Zeitung (SZ).
Deutscher Dissertationspreis Pneumologie für Dr. Hilal Ersöz: Forschung zu geschlechtsspezifischen Unterschieden beim Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ausgezeichnet
Beste klinische Forschungsarbeit: Dr. med. Hilal Ersöz, Assistenzärztin in der Thoraxklinik des Uniklinikums Heidelberg, erhält den Deutschen Dissertationspreis Pneumologie 2026 der Deutschen Lungenstiftung (DLS). Die Preisträgerin untersuchte geschlechtsspezifische Unterschiede bei der seltenen Stoffwechselerkrankung Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM) und hat wertvolle neue Erkenntnisse gewonnen. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wurde heute beim Pneumologie-Kongress in München feierlich überreicht.
Jurymitglied Prof. Kathrin Kahnert lobte die Leistung der ausgezeichneten Arbeit: „Die Dissertation von Dr. Hilal Ersöz zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Analyse großer Registerdaten liegt. Besonders der Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede liefert wichtige Hinweise für zukünftige Forschung und für eine stärker individualisierte pneumologische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen wie AATM.“
Experimentelle Forschung: Dr. Niklas Hörsting erhält Deutschen Dissertationspreis Pneumologie für neue Einsichten zur Genetik der Atemwegserkrankung PCD
Für seine wegweisende Arbeit zur seltenen Atemwegserkrankung Primäre Ciliäre Dyskinesie (PCD) erhält Dr. med. Niklas Hörsting (Foto) den Dissertationspreis für experimentelle Forschung der Deutschen Lungenstiftung (DLS). „Dem Preisträger gelang es, durch genetische Analysen in Kombination mit funktionellen Experimenten neue mit der PCD assoziierte Gene zu identifizieren. Damit schafft er auch eine wichtige Grundlage für eine Verbesserung der Diagnostik“, würdigt Jurymitglied Prof. Kathrin Kahnert bei der heutigen Preisverleihung im Rahmen des Pneumologie-Kongresses in München. Entstanden ist die Promotionsarbeit im Labor für Zilienforschung des Universitätsklinikums Münster unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Heymut Omran.