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Aktuelles von der Lungenstiftung

Zum morgigen Weltkrebstag: „Lassen Sie sich auf Lungenkrebs screenen!“

Lungenkrebs bleibt die häufigste krebsbedingte Todesursache in Deutschland, doch Fortschritte in Prävention, Früherkennung, Forschung und Behandlung geben Hoffnung. „Wir müssen das Bewusstsein für Lungenkrebs weiter schärfen, nur so können wir langfristig mehr Leben retten“, sagt Professor Claus Franz Vogelmeier (Foto), Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung (DLS) anlässlich des bevorstehenden Weltkrebstages am 4. Februar. „Lungenkrebs tötet jährlich Tausende, weil er oft zu spät erkannt wird. Es ist unerlässlich, Prävention durch Rauchverzicht zu priorisieren und die Früherkennung ab April 2026 für Risikogruppen zu nutzen“, betont der Lungenarzt. 

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Zum morgigen Welt-COPD-Tag: Gemeinsam gegen eine häufige, vermeidbare Lungenerkrankung

Rund 5,9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) – Tendenz weiter steigend. Betroffene leiden an dauerhaft verengten und entzündeten Atemwegen. Dies führt vor allem zu anhaltendem Husten, Auswurf und zunehmender Atemnot, sodass alltägliche Aktivitäten schnell zur Herausforderung werden können. „Der wichtigste Schritt bei COPD ist die Raucherentwöhnung. Rauchen ist der Hauptauslöser für die meisten COPD-Fälle, und das Beenden des Rauchens ist entscheidend, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lungenfunktion zu verbessern“, erklärt Professor Christian Taube, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) anlässlich des Welt-COPD-Tages am morgigen 19. November. Taube weist auch darauf hin, dass bei anhaltender Kurzatmigkeit stets an COPD gedacht werden sollte, um eine frühzeitige Diagnose und Behandlung zu ermöglichen.

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Steuererhöhungen auf Tabak- und Nikotinprodukte: Aktionsbündnis aus 20 medizinischen Fachgesellschaften und Spitzenorganisationen fordert konsequentere Tabakkontrolle in Deutschland

Deutschland setzt mit seiner mangelhaften Tabakkontrolle viele Menschenleben aufs Spiel – gibt jedoch im Gesundheitssystem viel Geld aus, um Menschenleben zu retten. Deshalb fordern das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) mit seinen 20 Mitgliedsorganisationen, darunter die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und die Deutsche Lungenstiftung (DLS), mehr Tabakkontrolle in Deutschland ab sofort durchzusetzen. Dazu zählen ein konsequenter Nichtraucherschutz, Förderung von Hilfsangeboten zum Rauchstopp, verbesserter Jugendschutz sowie ein Aromenverbot für E-Zigaretten. „Zudem müssen schnellstmöglich die EU-Tabakproduktrichtlinie und die Tabakwerberichtlinie überarbeitet werden, um neue Produkte wie Tabakerhitzer und E-Zigaretten stärker zu regulieren und die Steuerpflicht auszuweiten“, erklärt Professorin Sabina Ulbricht, Vorstandsvorsitzende des ABNR.

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