Deutscher Dissertationspreis Pneumologie für Dr. Hilal Ersöz: Forschung zu geschlechtsspezifischen Unterschieden beim Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ausgezeichnet
Beste klinische Forschungsarbeit: Dr. med. Hilal Ersöz, Assistenzärztin in der Thoraxklinik des Uniklinikums Heidelberg, erhält den Deutschen Dissertationspreis Pneumologie 2026 der Deutschen Lungenstiftung (DLS). Die Preisträgerin untersuchte geschlechtsspezifische Unterschiede bei der seltenen Stoffwechselerkrankung Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM) und hat wertvolle neue Erkenntnisse gewonnen. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wurde heute beim Pneumologie-Kongress in München feierlich überreicht.
Jurymitglied Prof. Kathrin Kahnert lobte die Leistung der ausgezeichneten Arbeit: „Die Dissertation von Dr. Hilal Ersöz zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Analyse großer Registerdaten liegt. Besonders der Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede liefert wichtige Hinweise für zukünftige Forschung und für eine stärker individualisierte pneumologische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen wie AATM.“







